Mein Onkel Benjamin, Claude Tillier
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Claude Tillier

Mein Onkel Benjamin

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277 Druckseiten
Diese Ausgabe wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert.

Aus dem Buch:

«Wahrhaftig, ich weiß nicht, warum der Mensch so am Leben hängt. Was findet er eigentlich so Angenehmes an dieser schmacklosen Folge von Tag und Nacht, Sommer und Winter? Immer derselbe Himmel, dieselbe Sonne; immer dieselben grünen Wiesen und dieselben gelben Felder; immer dieselben Thronreden, dieselben Gauner und dieselben Gimpel. Wenn Gott es nicht besser gekonnt hat, so ist er ein trauriger Werkmeister, und der Maschinist der Großen Oper versteht mehr als er. ›Noch nicht genug der Anzüglichkeiten?‹ sagt ihr; ›jetzt kommt er gar mit Anzüglichkeiten gegen den lieben Gott.‹ Was wollt ihr! ist er doch recht eigentlich ein Beamter, und ein hoher Beamter dazu, nur daß seine Ämter keine Sinekure sind. Aber ich habe keine Angst, er werde hingehen und mich wegen des Schadens, den ich seiner Ehre beigebracht, auf Schadenersatz belangen, um von dem Geld eine Kirche bauen zu lassen…»

Claude Tillier (1801–1844) war ein französischer Journalist und Schriftsteller. Ab März 1842 erschien Mein Onkel Benjamin, ein humoristisch-satirisches Genrebild, zunächst in Fortsetzungen in der Association. Motive aus Mein Onkel Benjamin wurden 1969 unter diesem Titel in Frankreich von Édouard Molinaro sowie im gleichen Jahr in Georgien unter dem Titel Das Gastmahl der Rose verfilmt.
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