Bücher
Johann Karl Christoph Nachtigal

Volks-Sagen

Diese Sammlung wurde mit einem funktionalen Layout erstellt und sorgfältig formatiert.

Inhalt:
Lora, die Göttin der Liebe
Jakob Nimmernüchtern
Die Hufeisen
Die Quäste
Der Ritter-Keller
Die goldnen Flachsknoten
Die Wunderblume
Der Ziegenhirt
Der verzauberte Kaiser
Ilse, oder, die Bewohnerin des Ilsensteins
Die Teufels-Mauer
Die Roßtrappe
Die Teufels-Mühle
Der Mägdesprung
Des Mannes Feld
Der Thomas-Pfennig
Die Dummburg
Hackelnberg
Das Grundlos
Das Hühnenblut
Der Wolfstein
Die Daneels-Höle
Ehrlich währt am längsten!
Zwerg-Sagen

Johann Karl Christoph Nachtigal (1753–1819) war ein deutscher Theologe, Philologe, Schriftsteller und Erzählforscher. Im Jahr 1800 erschien unter dem Pseudonym Otmar die erste deutsche Sagensammlung mit wissenschaftlichem Anspruch unter dem Titel Volcks-Sagen. Nacherzählt von Otmar. Zwar beteuert Nachtigal, er habe seine Sagen getreu nacherzählt, aber eine Neigung zu romantisch-verklärender Ausschmückung der Texte ist nicht zu übersehen. Ausführlich setzt er sich mit der Gattung Sage auseinander. Hierbei greift er auf Ausführungen zurück, die er bereits drei Jahre zuvor in der Zeitschrift Erholungen publiziert hatte. In Anlehnung an Herder, den er auch persönlich kannte, betrachtet er mündlich überlieferte Sagen als historische Zeugnisse für kulturell unterrepräsentierte Gruppen. Die Brüder Grimm nennen die Otmarsche Sammlung in den 1816/18 erschienenen Deutschen Sagen 21mal unter ihren Quellen (15mal als alleinige Vorlage).
126 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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