„… indem sie Feuer entzündeten und töteten …", Helmut Clahsen
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Helmut Clahsen

„… indem sie Feuer entzündeten und töteten …"

In der freien Reichsstadt blühen Handel und Gewerbe. Rothenburg hat auch eine große, wohlhabende jüdische Gemeinde. Wie alle Juden im Reich, leben sie seit Otto II. (955–983) im Status der ›Kammerknechtschaft‹. Durch Papst Innozenz III. (1198–1216) werden die Juden im Jahre 1215 zu Gottesmördern erklärt und der Antisemitismus wird sanktioniert. Für alle Juden, auch die, deren Leben mit allen menschlichen Facetten in diesem Roman geschildert sind, beginnt eine schreckliche Zeit. Religiöse Intoleranz und Habgier führen zu tausendfachem Mord, der mit Hostienschändungen und Ritualmorden begründet wird. Gegen diese Anschuldigungen ist selbst der Schutzherr der Juden, der Kaiser, machtlos. Fernab in Mainz streitet er gegen den Erzbischof Gerhard von Eppstein und die versammelten Kurfürsten, um seine Absetzung abzuwenden. Diesen Umstand der Machtlosigkeit des Kaisers nutzen die Judenschlächter Rintfleisch aus Röttingen in Franken und seine Hintermänner, ihre finsteren, grausamen Pläne in die Tat umzusetzen.
379 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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