Tina Janik

Schicksalsspieler

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'Ich werde heiraten!' telegrafierte Eric Benoit 1971 aus Tokio nach Paris. Noch heute hängt das Foto seiner großen Liebe in Ryos Atelier. Eric war Ryos Vater. Die große Liebe war seine Mutter. Nanami. Das Schicksal wollte, dass sie niemals heirateten, denn Nanami war bereits versprochen. Die Verzweiflung trieb sie in die kalten Fluten des japanischen Meeres. Auch Ryo hätte darin sterben sollen, doch das Schicksal schenkte ihm eine zweite Geburt.
Wenn Ryo vor dem Foto seiner Mutter steht, spürt er den Schmerz des Verlustes in seiner Brust aufflammen. Die Liebe ist ein bleckendes Schwert, das dir das Herz durchbohrt. Etwa das Schwert, von dem Lola Nacht für Nacht träumt? Sie sieht Ryo es in der linken Hand halten. Weit nach vorn gestreckt, wie eine Fackel. Es weist ihnen den Weg durch die Dunkelheit. Ein Traum, der sie berührt und tröstet, denn im Leben ist sie Ryo niemals so nah.
Dabei glaubt Lola an Bestimmung und ihre Seelenverwandtschaft. Doch wie soll sie Ryo davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Er sieht sich nämlich vornehmlich bemüßigt, abstrakt zu bleiben, und jettet zu diesem Zweck durch die Welt. Er fürchtet ihre Nähe, wie Lola sie ersehnt. Ihre ungestüme Energie lässt ihn flüchten, denn er misstraut der Liebe. Einzig in seiner Kunst widmet er sich ihr. Um sie zu sezieren, von innen heraus zu beleuchten und in Farben auf Leinwand zu bannen.
Doch was ist mit der echten Liebe in seinem Leben? Dafür müsste Lola das Unmögliche schaffen und das Zeit-Raum-Kontinuum für einen Wimpernschlag anhalten, um ihm den Beweis zu liefern, dass Liebe mehr kann, als ein vager Traum zu sein.
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295 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2013

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