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Stefanie Valentin

Heimat-Heidi 51 – Heimatroman

Mit viel Herz und Verstand geht die Heimat-Heidi zur Sache, denn sie ist eine schöne Wirtin voller Tatendrang, die ihren Gästen und Mitmenschen jederzeit hilfreich zur Seite steht. Unterstützt, wenn auch nicht unbedingt immer in ihrem Sinne, wird Heidi dabei von ihrer nicht ganz volljährigen Tochter Steffi, einem feschen Mädel mit losem Mundwerk, und ihrer Mutter Luise, die keineswegs gewillt ist, kürzerzutreten und Heidi mit der Leitung des Bergerhofs alleinzulassen. Für schwungvollen, heiteren Familienzündstoff ist also bei aller Herzenswärme unserer Titelheldin jederzeit gesorgt!

“Wo willst von da aus hin?” Heidi sah den gutaussehenden jungen Mann fragend an. “Zum Lohner-Bauern”, antwortete der. “Was will denn der Lohner-Irg mit einem Notar?” wollte Heidi wissen. “Hat er am End' sein Werkl noch net verteilt?” Max Grundner zuckte mit den Schultern. «Das kann ich dir net sagen, weil ich es net weiß. Er wird mir wohl nachher mitteilen, was er von mir will.” “Der Irg hatte drei Kinder”, sagte Heidi, dann sah sie ihre am Herd stehende Schwiegermutter an, “das stimmt doch, oder?” Die nickte. “Ja, den Lois, den Toni und die Johanna.” Dann lachte sie. «Der Lohner-Irg ist übrigens ein ganz interessanter Kerl.” «Wieso…?» Der junge Notar sah Luise fragend an. «Erstens ist er immer für eine Überraschung gut”, antwortete diese.
87 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2021

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