Barbara Stöckl,Christof Schönborn

Wer braucht Gott

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Wir erleben einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbruch, eine Erschütterung unserer Lebensverhältnisse und Werte. Eine Welt ohne Halt: Niemand kann sie halten und wir finden in ihr keinen Halt. Politische Grenzen verlieren an Bedeutung, bürgerliche Sicherheiten, gesellschaftliche Strukturen scheinen sich aufzulösen – alles wird dem Kapitalfluss und der Gewinnmaximierung untergeordnet. Mit wachsendem Individualismus ist die Vorstellung von gutem und richtigem Leben abhandengekommen. Ob man treu ist oder untreu, fair oder unfair, ehrlich oder unehrlich, interessiert die Allgemeinheit nur wenig. Alles ist möglich. Freiheit & Erfolg heißen die Zauberworte, wir leben flexibel und ungebunden, fahren wohin wir wollen, wann wir wollen, mit wem wir wollen. Und diese allgemeine Freiheit bezahlen wir mit dem Verlust der Bodenhaftung. Daraus folgen freilich keine Lebensumstände, die den Kontakt zu Gott ermöglichen, wie man es vielleicht in der Kindheit noch hatte. Die Sehnsucht nach alten Werten wie Sicherheit und Sinn ist somit neu erwacht. Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Gesellschaft, die Kinder, die Alten, die Kranken? Wen lassen die Menschen eher zu als Gott? Wer ist unser Lotse? Ist dies der Coach, der Psychologe, der Vermögensberater, oder ist gar Einsamkeit bevorzugt? Wer soll die Menschen in Zukunft durch ihre Krisen, privater oder öffentlicher Natur, tragen? Können wir dies ganz ohne Glauben und Kirche schaffen? Wer braucht Gott?
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