Der Abituriententag, Franz Werfel
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Franz Werfel

Der Abituriententag

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230 Druckseiten
«Nicht das Milieu der Schule, nicht die Verwirrungen der Jugend, keinerlei psychologische und weniger noch pädagogische Nebenabsichten bilden den wahren Gegenstand der Geschichte, die eine, nein, vielleicht die allerfurchtbarste Frage des menschlichen Lebens aufzuwerfen wagt: Die Frage der Schuld. Kann ein Mensch den anderen wirklich vernichten, – raffinierter als durch Mord, der keine metaphysische Zerstörung zu sein braucht, – vernichten bis in die zartesten Einsamkeiten der Seele hinein? Oder sind dem bösen Triebe Grenzen dadurch gesetzt, daß der Schuldige in seinem Opfer sich selbst vernichten muß, ja sich selbst noch grausamer als das Opfer? Auf diese Frage versucht der Roman eine Antwort zu finden, durch Gestalten und Geschehnisse natürlich, und nicht durch Reflexionen. (…) Der Schuldige in dieser Geschichte ist ein höherer Beamter, das Opfer ein Jude. Der Verfasser hat die Rolle des Opfers deshalb einen Juden zugeteilt, weil diese Rasse das geheimnisvolle Schicksal hat, die andern an ihr schuldig werden zu lassen, das Grauen und Böse in ihnen hervorzulocken.» Franz Werfel
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