Der Bergpfarrer Classic 37 – Heimatroman, Toni Waidacher
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Toni Waidacher

Der Bergpfarrer Classic 37 – Heimatroman

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Mit dem Bergpfarrer hat der bekannte Heimatromanautor Toni Waidacher einen wahrhaft unverwechselbaren Charakter geschaffen. Die Romanserie läuft seit über 10 Jahren, hat sich in ihren Themen stets weiterentwickelt und ist interessant für Jung und Alt! Unter anderem gingen auch mehrere Spielfilme im ZDF mit Millionen Zuschauern daraus hervor.

Sein größtes Lebenswerk ist die Romanserie, die er geschaffen hat. Seit Jahrzehnten entwickelt er die Romanfigur, die ihm ans Herz gewachsen ist, kontinuierlich weiter. “Der Bergpfarrer” wurde nicht von ungefähr in zwei erfolgreichen TV-Spielfilmen im ZDF zur Hauptsendezeit ausgestrahlt mit jeweils 6 Millionen erreichten Zuschauern. Toni Waidacher versteht es meisterhaft, die Welt um seinen Bergpfarrer herum lebendig, eben lebenswirklich zu gestalten. Er vermittelt heimatliche Gefühle, Sinn, Orientierung, Bodenständigkeit. Zugleich ist er ein Genie der Vielseitigkeit, wovon seine bereits weit über 400 Romane zeugen. In Spannungsreihen wie “Irrlicht” und “Gaslicht” erzählt er von überrealen Phänomenen, markiert er als Suchender Diesseits und Jenseits mit bewundernswerter Eleganz.

Ich liebe dich noch immer! … durfte Monika ihm glauben? Monika Hofmeister öffnete die Tür und betrat das Treppenhaus. Hier drinnen war es angenehm kühl, während draußen Temperaturen von beinahe dreißig Grad herrschten. Von oben kam die alte Frau Limbach herunter. Sie wohnte auf demselben Flur und war Monikas direkte Nachbarin. «Grüß Sie, Frau Limbach. Heiß heut', net wahr? Wie halten S' das bloß aus, mit diesem Wetter?» Sie wußte, daß die alte Dame unter Kreislaufproblemen zu leiden hatte. «Ach, hören S' bloß auf», klagte die Ältere auch gleich. «Bei dieser Hitze trau' ich mich gar net aus dem Haus. Wenn ich net zum Einkaufen müßt', würd' ich keinen Fuß vor die Tür setzen.» Monika ging zu der Reihe Briefkästen und öffnete den, der ihren Namen trug. «Hätten S' doch was gesagt», meinte sie. «Ich geh' nachher selber noch in den Supermarkt, da hätt' ich Ihnen doch was mitbringen können.» «Ich weiß ja, Frau Hofmeister, das ist auch lieb von Ihnen. Aber, wenn ich gar net hinauskomm', dann versauer' ich noch da oben, in meiner Wohnung.
92 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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