Der neue Sonnenwinkel 58 – Familienroman, Michaela Dornberg
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Michaela Dornberg

Der neue Sonnenwinkel 58 – Familienroman

Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück.

Frau Dr. Ulrike Scheibler, die erfolgreiche Sachbuchautorin, betrat die Diele des von ihr gemieteten Hauses im Sonnenwinkel. Es gab keinerlei Anzeichen für irgendwas, dennoch spürte sie sofort, dass jemand im Haus gewesen sein musste. Es fühlte sich anders an als sonst. Es war verrückt, nicht nachvollziehbar, und dennoch war es so. Nachdem Ulrike sich von ihrem ersten Schock erholt hatte, setzte sie zögernd Schritt vor Schritt. Es war ein so unangenehmes Gefühl zu spüren, dass da jemand, der im Haus nichts zu suchen hatte, in ihre Intimsphäre eingebrochen war. Ulrike atmete tief durch, versuchte, die Gefühle, die sie gerade durchströmten, zu ignorieren. Es ging nicht. Zögernd betrat sie ihr Wohnzimmer. Alles sah aus wie immer, wie sie es verlassen hatte. Auch in der Küche war alles an seinem Platz, war nichts durchwühlt worden, und das setzte sich fort bis sie ihr Arbeitszimmer betrat, und da entdeckte sie es sofort, was die Begehrlichkeit des Einbrechers geweckt hatte. Ihr Computer fehlte. Auch hier war ansonsten alles unberührt, keine Schublade war aufgezogen, kein Fach war durchwühlt worden. Der Einbrecher hatte sich nicht einmal für ihren wertvollen Schmuck interessiert. Und das war es doch, worauf Einbrecher in erster Linie scharf waren, weil es sich am schnellsten und am leichtesten zu Geld machen ließ, und ja, Bargeld natürlich auch, und das lag ebenfalls herum. Ulrike brauchte nicht lange, um zu erkennen, dass es sich hier um keinen gewöhnlichen Einbruch gehandelt hatte, es war einzig und allein um ihren Computer gegangen. Für das ›wie‹ hatte sie schnell eine Erklärung. Um ins Haus zu gelangen, hatte der Einbrecher, vielleicht war es auch eine Einbrecherin, so etwas gab es ja auch, die Terrassentür aufgehebelt. Aus den Medien erfuhr man ja immer wieder, dass auf diese Weise die Täter häufig in die Häuser gelangten.
128 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2019

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