Apache Cochise 27 – Western, Dan Roberts
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Dan Roberts

Apache Cochise 27 – Western

Historische Persönlichkeiten wie der Apachenhäuptling Cochise und Geronimo bewiesen Ehrgefühl und den Willen, die Heimat zu verteidigen. Sie und ihre stolzen Stammesangehörigen zeigten ihren Mut im Konflikt mit dem militärisch überlegenen weißen Einwanderer.

Die Wächter glitten von ihren Posten. Einer der Krieger huschte geschickt über ein zerrissenes Felsband, erreichte eine Art Kanzel und legte beide Hände um den Mund.

Ein langgezogener Ruf klang über die Felsschroffen der Dragoon Mountains. Aus dem Jacale des Schamanen drang das scharfe Rasseln eines getrockneten Kürbisses, der mit Steinen halb gefüllt war. Tanzend wand sich der Medizinmann der Chiricahuas aus seiner Hütte. Auf dem Kopf trug er ein Gestell, das mit Federn der schnellen Vögel, gefärbten Holzperlen und dem Schwanz des schnellen Hirsches geschmückt war. In weiten Kreisen tanzte der Schamane einen Weg hinauf, der auf einer vollkommen glatten Felsklippe endete. Oben veharrte der Zauberer der Chiricahuas.

Respektvoll traten Geronimo, Victorio und Doppelwolf zur Seite. Galt doch Adlerschwinge als einer der besten, fähigsten Zauberer bei allen Völkern der Apachen. Die Krieger waren fest davon überzeugt, daß er mit den Geistern sprach, daß er seine Macht, Krankheiten zu heilen, die Siege und Niederlagen vorauszusagen, den zahllosen übernatürlichen Wesen verdankte, die er kannte.

“Es ist soweit”, sagte Cochise zu Naiche. “Der Wind kommt auf.”
119 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015

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