Butler Parker 131 – Kriminalroman, Günter Dönges
Bücher
Günter Dönges

Butler Parker 131 – Kriminalroman

Butler Parker ist ein Detektiv mit Witz, Charme und Stil. Er wird von Verbrechern gerne unterschätzt und das hat meist unangenehme Folgen. Der Regenschirm ist sein Markenzeichen, mit dem auch seine Gegner öfters mal Bekanntschaft machen. Diese Krimis haben eine besondere Art ihre Leser zu unterhalten. Diesen Titel gibt es nur als E-Book.

Lady Agatha Simpson fühlte sich in ihrer Bewegungsfreiheit empfindlich eingeschränkt.

Sie saß am Steuer ihres Land-Rover und war von parkenden Wagen restlos eingekeilt. Sie hatte keine Möglichkeit, sich in den Verkehr einzufädeln. Grimmig schaute sie auf den Fahrer des nächsten Wagens. Der Mann rührte sich nicht und reagierte keineswegs auf das gereizte Hupkonzert. “Was sagen Sie zu dieser Frechheit, Kindchen?” erkundigte sie sich bei ihrer Sekretärin und Gesellschafterin.

«Vielleicht könnte man ein paar Zentimeter zurücksetzen, Mylady», erwiderte Kathy Porter beruhigend. Ihr war sehr daran gelegen, Myladys Unmut ein wenig zu dämpfen. Sie kannte das Temperament der älteren Dame. «Worauf Sie sich verlassen können!» Agatha Simpson schaltete den Rückwärtsgang ein, was nicht ohne deutlich hörbare Schaltgeräusche vor sich ging. Die Lady ging mit der Technik stets rigoros um. Sie ließ die Kupplung kommen und setzte zurück.

Ein knirschendes Geräusch des hinter ihr parkenden Wagens verriet, daß sie wohl doch etwas zu viel Gas gegeben hatte…

“War da was?” fragte sie bei Kathy Porter an.

«Wahrscheinlich sind die Scheinwerfer des hinter uns stehenden Wagens eingedrückt worden» vermutete Kathy ergeben. “Soll ich nachsehen, Mylady?”

“Papperlapapp, Kindchen! Mit solchen Kleinigkeiten gebe ich mich nicht ab. Warten Sie, ich werde es nach vorn noch mal versuchen.”

Sie schaltete und war ganz bei der Sache. Agatha Simpson, die sich vorgenommen hatte, es mit ihrer Geschicklichkeit zu schaffen, gab erneut Gas und lädierte auch prompt die Rückscheinwerfer des vor ihr parkenden Wagens.

Glas splitterte, und dazu gab es erneut ein knirschendes, häßliches Geräusch von zerknautschtem Blech.

“Was war das?” erkundigte sich die resolute Fahrerin noch mal.
111 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2018

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