Wyatt Earp 228 – Western, William Mark
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William Mark

Wyatt Earp 228 – Western

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“Vor seinem Colt hatte selbst der Teufel Respekt!” (Mark Twain) Der Lieblingssatz des berühmten US Marshals: «Abenteuer? Ich habe sie nie gesucht. Weiß der Teufel wie es kam, dass sie immer dort waren, wohin ich ritt.” Diese Romane müssen Sie als Western-Fan einfach lesen!

Der fünfte lag. Er lag in einem grobgezimmerten Sarg. Es war der Sheriffsmörder Clifford Scope aus Ohio. Am Ende seines Sarges, dicht vor der Grube, stand ein hochgewachsener Mann mit markant-männlich geschnittenem Gesicht. Es war Wyatt Earp, der berühmte Marshal aus Dodge City. Neben ihm stand, fast ebenso groß wie er, nur wesentlich schlanker, ein Mann im schwarzen eleganten Anzug, mit weißem Hemd und schwarzer Samtschleife. Es war der große Gunfighter Doc Holliday. Rechts vom Sarg stand ein kleines, mickriges Männchen mit finsterem Gesicht, hängendem Seehundschnauzbart und trüben Augen. Der Regen rann von der zerfledderten Krempe seines alten zerknautschten Hutes. Links auf seiner zerlumpten Jacke trug er den sechszackigen Stern. Es war Jules Hamper, der Sheriff von Tocomac. Am Ende der Grube stand ein hochaufgeschossener, bohnenstangendürrer Mensch mit einem wahren Vogelkopf. Es war der Undertaker (Leichenbestatter). Weitab, etwa dreihundert Schritte entfernt, lagen die ersten Häuser der schlafenden Stadt. Unablässig rann der Regen hernieder und hatte die Kleider der Männer glänzend gemacht. Der Untertaker warf einen Blick auf den Marshal. Der nickte. Da packte der Undertaker den Sarg und zerrte ihn über das Erdloch. Wyatt Earp nahm das eine Ende des zweiten Seiles und forderte den Sheriff auf, das andere Ende zu nehmen. Es dauerte ziemlich lange, bis der Leichenbestatter das Grab halb zugeschaufelt hatte.
127 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2020

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