Der neue Sonnenwinkel 6 – Familienroman, Michaela Dornberg
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Michaela Dornberg

Der neue Sonnenwinkel 6 – Familienroman

Vor Robertas Haustür liegt ein neugeborenes Mädchen, Adrienne. Roberta und Alma sind vollkommen aus dem Häuschen, aber auch überfordert. Da erweisen sich Inge Auerbach und Teresa von Roth als sehr hilfreiche Engel. Bea und Alex befinden sich auf einem sehr guten Weg. Er zerstreut mehr und mehr ihre Zweifel, keine neue Bindung eingehen zu dürfen, solange die alte formal noch nicht beendet, wenn auch endgültig gescheitert ist. Bea ist jetzt tatsächlich glücklich mit Alex. Plötzlich ruft Horst an mit einer erstaunlichen Neuigkeit. Er drängt auf ein schnelles Ende ihrer Ehe. Horst ist sogar bereit, sehr viel Geld dafür zu zahlen. Eine halbe Million! Inge und Werner frühstücken gemeinsam. Ihre Harmonie kennt keine Grenzen mehr. Werner ist bereit, sein altes Leben aufzugeben. Inge ist sprachlos vor Glück.

Serie: Der neue Sonnenwinkel 6 Titel: Schöner als im Sonnenwinkel?

Untertitel: Einen solchen Ort kann es für Bambi gar nicht geben!

Autor: Michaela Dornberg

Inge Auerbach war durch nichts so leicht aus der Ruhe zu bringen. Und Angst vor Einbrechern hatte sie auch nicht, denen sie couragiert gegenübertreten wollte, als sie durch ein Gepoltere aus dem Schlaf gerissen worden war.

Von wegen Einbrecher …

Sie musste sich erst einmal am Türpfosten festhalten, starrte den scheinbaren Eindringling an.

Träumte sie?

War das jetzt Wunschdenken?

Nein, das war es nicht, denn sie hörte ein freudiges: “Mama”, dann stürzte jemand auf sie zu, nahm sie so heftig in den Arm, dass sie beinahe gestrauchelt wäre.

Hannes, ihr Sohn Hannes, war zurückgekommen!

Er war nicht verschollen, er war nicht tot. Nein, er war quicklebendig und sah großartig aus.

Die heftige, herzliche Begrüßung dauerte eine Weile, dann fasste Inge sich wieder, schob Hannes ein wenig von sich weg, blickte ihn staunend an.

Ja, er sah großartig aus, braun gebrannt, mit langen Haaren, einem Bart. Sein Haar war ausgebleicht von der Sonne, die Augen leuchteten blau aus dem von Wind und Wetter gegerbten Gesicht. So stellte man sich einen verwegenen Piraten vor.

Es war Hannes, ihr Sohn!

Freude und Stolz vermischten sich in Inge, sie konnte nicht anders, überwältigt von allem musste sie weinen.

Sofort war Hannes wieder bei ihr, nahm sie erneut in seine Arme und sagte tröstend: “Mami, du musst doch nicht weinen. Alles ist gut.”

Und dann fügte er hinzu, was sie nun schon wieder zum Lachen brachte.

«Ich habe einen tierischen Hunger und könnte jemanden anfallen. Und da du schon mal
124 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2017

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