Apache Cochise 11 – Western, Alexander Calhoun
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Alexander Calhoun

Apache Cochise 11 – Western

Historische Persönlichkeiten wie der Apachenhäuptling Cochise und Geronimo bewiesen Ehrgefühl und den Willen, die Heimat zu verteidigen. Sie und ihre stolzen Stammesangehörigen zeigten ihren Mut im Konflikt mit dem militärisch überlegenen weißen Einwanderer.

Cochise war zwei Stunden vor der Dämmerung immer noch wach. Der Wind wehte jaulend durch die Felsen und über das Plateau. Er seufzte unten im Canyon wie die Seelen unzähliger Gemarteter. Weit entfernt heulte ein Kojote.

Die meisten Lagerfeuer waren erloschen. Vereinzelt glühten einige noch wie dämonische Augen in der Finsternis. Victorio, der Mimbrenjo-Häuptling, warf seine Decken ab und stand auf. Er fror, als er an den Rand des Plateaus trat und über die karstige Gebirgslandschaft blickte, die grau und verschwommen im Licht des Morgens lag. Zwei Chiricahuas hielten in der Nähe Wache. Sie wußten, daß Victorio angekündigt hatte, die Station ganz allein mit seinen Kriegern anzugreifen. Die großsprecherische Art hatte Nana und Chato nicht so recht gefallen. Loco dagegen und Chihuahua, ein Krieger der Chiricahuas, waren gegen Victorios Absicht gewesen. Loco deswegen, weil er das Unsinnige des Vorhabens verurteilte, und Chihuahua, weil er den Verlust von Beute und Skalps befürchtete. Victorio starrte in den Canyon und schätzte die Stellungen der Soldaten ein. Sehen konnte er nichts bei den Häusern. Alles lag im Dunkel.

Cochise, der Victorio noch um einen halben Kopf überragte, kam an seine Seite.

“Bruder, du gehst mit deinen Mimbrenjo-Kriegern einen schweren Weg.”
222 Druckseiten
Ursprüngliche Veröffentlichung
2015

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